SPD Karlsdorf-Neuthard

Gemeinsam vorwärts. Für Karlsdorf-Neuthard.

Rückblick auf die Gemeinderatssitzung vom 23.10.2018

Hoch her ging es bei der Gemeinderatssitzung am 23. Oktober. Der aber eindeutig strittigste Punkt an diesem Abend war unser Antrag zur Förderung von Tageseltern. Dazu hier die aus unserer Sicht wesentlichsten Fakten:
  • Unsere Gemeinde ist eine von nur drei Gemeinden des nördlichen Landkreis Karlsruhe, die noch keine direkte Förderung von Tageseltern hat. 22 Gemeinden haben eine solche.
  • Wir haben aktuell nur 2 Tageseltern, andere Gemeinden unserer Größe haben z. T. über 10. Ein Zusammenhang mit der Förderung ist daher sehr naheliegend.
  • Unser Vorschlag stellt keine Konkurrenz oder gar Herabsetzung unseres sehr guten Betreuungsangebotes in den Kindergärten dar, sondern eine Erweiterung bzw. Ergänzung dieses Angebots für Eltern in besonderen Situationen (spezielle Arbeitszeiten, Wochenendfamilien oder Alleinerziehende).
  • Finanziell stellt unser Antrag ein sehr überschaubares Risiko dar, da wir lediglich die Übernahme der Qualifizierungskosten von einmalig 400 € vorgeschlagen haben. Als Beispiel hieße das: Einmalige Kosten von lediglich 800 € für die Verdoppelung unseres Angebots an Tageseltern.
Wir können viele Argumente, die bei der ausgiebigen Diskussion gegen diesen Antrag vorgebracht wurden, nicht nachvollziehen. Schließlich wurde mehrheitlich der vermittelnde Vorschlag der Gemeinde angenommen, die Thematik umfassender aufzubereiten und dem Gremium nochmals zur Abstimmung vorzulegen. Es besteht somit die Chance bei einem zweiten Anlauf doch noch die wünschenswerte Verbesserung in der Betreuungssituation zu erreichen.

Klausurtagung des Gemeinderates

Am 12. und 13. Oktober fand die alljährliche Klausurtagung des Gemeinderates statt. Aufgrund der Geburt seines Sohnes, zu der wir auch an dieser Stelle nochmals sehr herzlich gratulieren, konnte unser Gemeinderat Filip Frensch dieses Mal nicht mit dabei sein. Monika Ratzel und Martin Gern machten sich am Freitagmorgen deshalb zu zweit auf den Weg in die Vorderpfalz nach Kandel. Viele Themen wurden dort diskutiert; manches auch recht intensiv und umfänglich.

Abseits des Tagungsraumes ging es bei Pfälzer Spezialitäten dann auch mal entspannt und gesellig zu.

Die SPD-Fraktion geht sehr motiviert aus den beiden Klausurtagen hervor und freut sich auf die anstehenden Aufgaben in unserer Gemeinde.

Wohnraum in Karlsdorf- Neuthard

Ausschnitt aus einem Bebauungsplanes

Die SPD-Fraktion hat sich mit dem Schwerpunkt „Wohnen/Wohnraum“ in der Gemeinde beschäftigt.

Sicherlich kennen Sie alle die Schlagzeilen, welche so oder in ähnlicher Form nahezu täglich durch die Presse gehen, vielleicht sind Sie gar selbst betroffen: „Mietpreisexplosion“, „Wir benötigen mehr Wohnraum!“ „2017 wurden in Deutschland täglich über 100 ha Land verbaut!“ „Die Parksituation wird immer schlechter!“

Für unsere Arbeit im Gemeinderat haben wir dieses Thema in drei Fragestellungen aufgeteilt, welche für unsere kommunalpolitische Situation relevant sind:

  • Neuen Wohnraum schaffen, aber wie und wo?
  • Wie kann man Wohnraum für alle bezahlbar halten?
  • Wie sieht die Zukunft des kommunalen bzw. sozialen Wohnungsbaus aus?

Die Auseinandersetzung mit dieser Thematik stellt sich nicht nur auf Landes- oder Bundesebene, sondern natürlich im Besonderen vor Ort in der Kommunalpolitik. Für die SPD-Fraktion ergeben sich aus diesen Fragen Zielkonflikte, die wir Ihnen im Folgenden darstellen möchten.

Vorstellung des neuen Gemeinderats

Als Nachfolger von Helmut Kempermann in der SPD-Fraktion möchte ich mich Ihnen vorstellen.

Mein Name ist Filip Frensch, ich bin 34 Jahre alt, verheiratet und stolzer Vater einer fünf Monate alten Tochter.

Aufgewachsen bin ich in Neuthard und seit meinem 6. Lebensjahr wohne ich in Karlsdorf. An der Universität in Mannheim habe ich Betriebswirtschaftslehre sowie Wirtschafts- und Sozialgeschichte studiert und unterrichte seit 2011 mit viel Freude an der Handelslehranstalt in Bruchsal. Wer mich kennt weiß, dass ich nicht nur gerne Schullehrer bin, sondern auch leidenschaftlicher Tennislehrer. Der Tennisclub war und ist mein zweites Zuhause. Neben der Tätigkeit als Jugendwart beim TC Rot-Weiss, liegt mir besonders meine eigene Herrenmannschaft am Herzen.

Ich freue mich sehr auf die neuen Erfahrungen und Aufgaben im Gemeinderat und möchte Sie gerne einladen, mich auch persönlich anzusprechen.

Danke Helmut!

Die erste Gemeinderatssitzung nach der Sommerpause war gleichzeitig die letzte von unserem Gemeinderat Helmut Kempermann.

Nach über 23 Jahren ehrenamtlichem Engagement für unsere Gemeinde beendet er seine politische Laufbahn auf eigenen Wunsch hin. Wir wissen, dass ihm diese Entscheidung nicht leicht gefallen ist.

In dieser Zeit hat er die politische Arbeit der SPD-Fraktion entscheidend mitgeprägt, war lange Jahre Kreisrat, Bürgermeisterstellvertreter und zuletzt Fraktionsvorsitzender. Immer an der besten Lösung orientiert, kritisch und mit der nötigen Portion Hartnäckigkeit und Leidenschaft.

Dies alles ist auch unseren Bürgerinnen und Bürgern nicht verborgen geblieben, die ihm bei Wahlen stets zahlreich ihr Vertrauen schenkten.

Wir danken auch für die kollegiale, zuverlässige und vertrauensvolle Zusammenarbeit innerhalb der Fraktion und wünschen unserem Helmut vor allem Gesundheit und noch viele wunderschöne gemeinsame Jahre im Kreise seiner Familie.

Die SPD Fraktion

Antrag zur Leerstandsermittlung

Die SPD-Fraktion hat einen Antrag zur Abschätzung der zukünftigen innerörtlichen Leerstände von Immobilien gestellt. Dies erfolgte vor dem Hintergrund, dass auch in Karlsdorf-Neuthard aufgrund der demografischen Entwicklung die Einwohnerzahlen in den kommenden Jahren nicht mehr wesentlich steigen werden. Es ist vielmehr von einer Stagnation, bzw. einem Rückgang auszugehen.

Haushaltsrede 2017

Sehr geehrter Herr Bürgermeister, sehr geehrte Damen und Herren, werte Kolleginnen und Kollegen des Gemeinderates,

unterm Strich neigt sich ein gutes Jahr für Karlsdorf-Neuthard seinem Ende entgegen. Erneut sprudeln die Steuereinnahmen und viele Projekte, die schon lange auf der Agenda standen, konnten in 2016 wie geplant abgeschlossen bzw. entscheidend vorangebracht werden. Auf Letztere, die uns in 2017 sicher beschäftigen werden, möchte ich im Folgenden näher eingehen.

Zunächst ist da das neue Feuerwehrhaus zwischen den beiden Ortsteilen. Mit ihm soll die zu einer Einheit vereinigte Feuerwehr Karlsdorf-Neuthard bis Ende 2018 ein bedarfsgerechtes Domizil erhalten. An dieser Stelle möchten wir uns bei unserer Feuerwehr bedanken, dass sie die Zeichen der Zeit erkannt hat. Durch eine im Landkreis bislang einmalige Fusion wird die für eine Gemeinde so wichtige Leistung zukunfts- und leistungsfähig ausgerichtet. Mit einer beeindruckenden Fusionsfeier endete im vergangenen Oktober ein jahrelanger und letztlich erfolgreicher Prozess des personellen Zusammenwachsens.

Selbstverständlich?

Damit alle sicher ankommen

Die Erich-Keßler-Straße gestaltet die Straßenführung im Karlsdorfer Osten neu und erschließt ein kleines Gewerbegebiet optimal. Die beiden ersten Neuansiedlungen, ALDI und dm, verbessern bereits jetzt die Nahversorgung in unserer Gemeinde und es ist absehbar, dass weitere Ansiedlungen folgen. Aber nicht nur mit dem Auto kann man diese Firmen gut erreichen. Ein kombinierter Geh- und Radweg entlang der neuen Straße ermöglicht es auch den schwächeren Verkehrsteilnehmern aus der Ortsmitte heraus sicher die neuen Geschäfte zu erreichen.

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