Der SPD-Landes- und Fraktionsvorsitzende Andreas Stoch hat die Zurückweisung des Zulassungsantrags zum Volksbegehren für gebührenfreie Kitas durch die Landesregierung scharf kritisiert. „Das ist Kretschmanns Sündenfall. In dieser Regierung herrscht offensichtlich nackte Panik aus Angst vor dem Volk.“
Mehrere unserer Kandidatinnen und Kandidaten für die Gemeinderatswahl beteiligten sich auch in den vergangenen kunterbunten Tagen am vielfältigen Leben in unserer Gemeinde. Sie waren u. a. beim Mega-Faschingsball am Schmutzigen Donnerstag als Helfer mit dabei und ermöglichten so über 2.000 Fasnachtsfans eine turbulente Party in der Altenbürghalle. Und auch beim Faschingsumzug in Karlsdorf waren sie mittendrin: Als Mitwirkende bei verschiedenen Fußgruppen oder als Teil des fröhlichen Publikums entlang der Umzugstrecke. Dies jeweils mit dem guten Gefühl, die seit vielen Jahren zum Veranstaltungsprogramm in Karlsdorf-Neuthard gehörenden, auch weit über die Ortsgrenzen hinaus bekannten Highlights durch ihren Einsatz mit ermöglicht zu haben.
In der letzten Woche trafen sich die Kandidierenden der SPD-Liste mehrmals um sich auszutauschen und näher kennenzulernen. Es wurden Themen und Fragen in Bezug auf die anstehenden Wahlen besprochen. Die SPD Karlsdorf-Neuthard bedankt sich ganz herzlich bei den Kandidatinnen und Kandidaten für ihre Bereitschaft, sich für die Gemeinderatswahl zur Verfügung zu stellen!
Es erfordert bereits jetzt viel Freizeit und den Mut jedes Einzelnen seine Ideen zu äußern und sich dafür einzusetzen. In der heutigen Zeit ist das alles andere als selbstverständlich!
Falls auch Ihr euch einbringen wollt oder einfach eine gute Idee habt - FÜTTERT UNSERE IMPULSBOX. Sie steht ab sofort unter impulsbox2019@gmail.com bereit!
Wir freuen uns über jeden, der Karlsdorf-Neuthard in Sachen bezahlbarer Wohnraum, Familien und Kinderförderung, Vereinsleben, Lärmschutz, uvm. mit gestalten möchte.
In den nächsten Wochen werden wir euch einige weitere Themen aus unserem motivierten Team vorstellen. Wir freuen uns wenn ihr uns darauf ansprecht oder uns euer Feedback sendet. Jeder kann etwas dafür tun damit Karlsdorf-Neuthard sich positiv weiterentwickelt!
Zu der der Nominierungsversammlung im Kreistagswahlkreis X konnte der Kreisrat und Vorsitzende der SPD Ubstadt-Weiher Karl-Heinz Hagenmeier in Ubstadt zahlreiche Mitglieder aus Ubstadt-Weiher, Forst und Karlsdorf-Neuthard begrüßen. In seiner Rede informierte er über verschiedene Schwerpunkte aus dem Kreistag. "Ich bin stolz darauf, was wir als SPD-Fraktion in den letzten 5 Jahren für die Bevölkerung im Landkreis erreicht haben", so Hagenmeier, der auch Mitglied im Verwaltungsausschuss des Kreistages ist.
Bei der anschließenden Nominierung wurden dann die Listenplätze für die Kreistagswahl in geheimer Wahl bestimmt. Für Karlsdorf-Neuthard wurden unsere beiden Gemeinderäte Martin Gern und Filip Frensch nominiert. Aus Forst treten der SPD-Kreisvorsitzende Christian Holzer, Ulrike Böhrer-Leibold und Elke Krämer an, für Ubstadt-Weiher Karl-Heinz Hagenmeier und Rainer Zeisel. Abschließend gab der Kreisvorsitzende Christian Holzer einen Ausblick auf das SPD Kommunal-Wahlprogramm "Solidarischer Aufbruch", das in der nächsten Kreisdelegiertenkonferenz verabschiedet werden soll. Insbesondere das Handlungsfeld "Bezahlbarer Wohnraum" wird dabei im Mittelpunkt stehen.
Ein Teil unserer Gemeinderatsfraktion besuchte den vom Verein "Lebendiges Biotop" veranstalteten Vortrag zu den sogenannten Eh-da-Flächen. Der Referent Prof. Dr. Künast erläuterte zunächst den Begriff: Es handelt sich dabei um Flächen, die sowieso vorhanden sind, also eh da sind, ohne dass man diese erst in irgendeiner Form herrichten müsste und die derzeit keine hochwertige Funktion haben. Als Beispiele wurden z. B. Wegränder und Böschungen genannt, also Flächen wie sie in jeder Gemeinde vorkommen. In einem von ihm entwickelten Prozess werden diese Flächen zu hochwertigen Oasen für allerlei Pflanzen und vor allem auch Insekten weiterentwickelt. Wichtig ist dabei, dass die Fläche neben dem Nahrungsangebot auch entsprechende Wohn- und Brutplätze umfasst. Prof. Dr. Künast unterstützte solche Flächenentwicklungen bereits bei mehreren Gemeinden mit seinem Fachwissen und seiner Erfahrung im Rahmen eines Projektes. Er wies auf die dabei notwendige Unterstützung durch die Verwaltung und des Gemeinderates hin. Angesichts des drastischen Rückgangs der Pflanzenvielfalt und Insektenpopulationen auch in unserer Region, sehen wir hierin eine Möglichkeit diese Situation im Kleinen und ohne allzu großen Aufwand etwas zu verbessern. Dabei sollte der Schwerpunkt außerhalb der Wohnbebauung liegen. Die SPD-Fraktion fand diesen Ansatz sehr interessant und wird sich damit weiter auseinandersetzen.